Ein Tropfen einer großen Welle

Hallo Gernot,
mir ist die Zielrichtung der Gruppe noch nicht ganz klar. Legt ihr mehr Wert auf eine regionale Gruppe oder überregional. Ich denke fb-weite Gruppen gibt es ja schon viele, die alle mehr oder weniger stagnieren, da die Zielsetzung sich meistens nur auf eine Grössenvorgabe (1.000.000 gegen AK) bezieht und in der Ablehnung sind. Ihr habt super gute Beiträge, eine positive Ausrichtung, aber es mehrt sich auch kaum, oder?
lg Uwe

 

Hallo Uwe!

Danke Dir erstmal für Deinen Beitrag bzw. Deine Initiative, die Du/Ihr immer wieder auch für uns ergreift! Ja, man kann das natürlich so sehen wie Du das beschreibst, aber für mich ist das nicht so! Unser „Ziel“ ist es nicht, eine äußere positive Erscheinung oder gar spektakulär zu sein, sondern nachhaltig und stetig nach vorne zu wachsen und das bedeutet für mich und uns – organisch zu wachsen! Ich vertraue darauf, dass genau diese Briefwechsel und Gespräche miteinander aufkommen und wir einfach miteinander reden, miteinander lernen, uns bereichern und zusammenhalten.

Wenn ich eins gelernt habe, dann, zu erkennen, warum die Welt uns mit soviel „Zeug“ füttert. Früher hieß das Brot & Spiele fürs Volk – damit wir niemals zur Ruhe kommen und mal ganz in Ruhe nachdenken, „reinspüren“ und uns bewusst werden, was hier so vor sich geht. Und die vermeintlich Verantwortlichen haben sicher vor nichts mehr Angst, als dass wir alle, also auch Du und ich, einfach mal in Ruhe miteinander reden, uns austauschen etc.

Wasser erkennt sich selbst und verbindet sich einfach. Und Du und ich sind „nur“ Wassertropfen, aber die Welle, die Bewegung aufnimmt, wird man nicht mit einer erhobenen Hand oder einer „ausführenden demokratischen Gewalt“ aufhalten.

Auch die Polizeigewerkschaft weiß schon, dass diese Volkswelle sich gerade Stufe für Stufe aufbaut bzw. sich das Wasser gerade sammelt und formiert. Doch es gibt derzeit kaum einen führenden Politiker, der wirklich tiefgründig begreift, dass die Bewegung in Afrika und die hier bei uns keine zwei Wellen sind, sondern EINE globale Flut – regional von jedem FreiWilligen mit Kraft versorgt und global in alle Richtungen auswirkend.

Wenn man Japan als eine psychosomatische Erkankung einer nationalen Wesenheit sieht, und der Arzt dieser Wesenheit einen Tsunami mit SuperGau diagnostiziert, dann bekommt man durch diese ganzheitliche Sichtweise neue Einblicke und weiß folgerichtig auch, wie sich eine notwendige Veränderung ungefähr gestalten sollte! Im Problem liegt auch immer die Lösung, so wie in jeder Krankheit bereits die Selbstheilungskräfte liegen und in jedem Gift das Heilmittel.

Die Natur ist immer gerecht gewesen, nur wir oft nicht weise genug, damit angemessen umzugehen. Anstatt demütig und eher defensiv mit diesen Schicksalsschlägen umzugehen, schlagen wir wie Ertrinkende aus Verzweiflung, Frust und Dummheit einfach auf unseren Lebensretter drauf. Das mag menschlich verständlich sein, aber es hilft uns nicht, wieder aus dem Dilemma raus zu kommen. Der äußere Tsunami ist nur der äußere Teil der Botschaft an die Welt, der innere Tsunami hat uns noch viel mehr getroffen und wirkt sich bei jedem Einzelnen von uns weiter aus. Fast jeder weiß, dass wir so nicht weiterleben können, aber kaum einer wagt es, neu anzufangen!

Die letzten großen inneren Tsunamis waren für mich Tschernobyl und der 11. September. Ich habe eine Woche vollkommen betroffen vor dem Fernseher gesessen, wie ein Vater, der seine Tochter tot in den Armen hält und nicht verstehen kann, was passiert ist. Mittlerweile weiß ich für mich, dass diese inneren und äußeren Schockwellen die „Kollektivseele“ unser Erde befreien sollen, aufrütteln und wach machen, damit wir uns bewusst werden, was wirklich zählt und wirklich ist.

Wenn wir persönlich eine Krankheit so als Botschaft, liebevolle Ohrfeige oder Bugschuss verstehen können, dann kommen wir auch an den Gehalt, also an die Nachricht, die als Geschenk verpackt jedem Problem inne wohnt.
Und ich glaube, dass es auch jetzt mit Fukushima darum geht, das Geschenk in dem Unheil zu finden und mehr und mehr verstehen zu lernen, worum es eigentlich wirklich geht.

Der Tod und die Größe der Naturgewalt ist für unser individuelles Sein oft einfach zu viel. Wir können in einen 10l Eimer nicht eine Badewanne voll Wasser gießen und glauben, dass er dabei nicht überläuft. Es überschwemmt uns, sprengt unser gesamtes System und Fassungsvermögen. Und das ist erstmal so ok, aber irgendwann versickert das restliche Wasser, wird der Ground Zero wieder sichtbar und wir fangen an, nach Antworten zu suchen. Und so ist es beim 11. September genauso wie in Tschernobyl, Fukushima, beim Mordanschlag auf Gandhi oder auf den Papst, oder wenn uns ein Mitglied unser Familie entrissen wird.

Die Natur und das Schicksal sprechen immer dieselbe und gerechte Sprache und wer glaubt, er könne einfach so Atome spalten wird eine Naturgewalt heraufbeschwören, die weit über den bisherigen Katastrophen liegt. Das ist nüchtern gesehen nichts weiter, als wenn ein 5-jähriges Kind uns als Erwachsenen zu verhauen droht. Wir lachen und gut. Und wenn es die Sache zu doll treibt, muss es lernen, diesem Irrglauben stärker zu sein (oder uns überhaupt als Feind anzusehen), abzuschwören.
Und wie viele Schläge wir uns als kleine Halbstarke noch mit unserer Ignoranz einhandeln werden, weiß derzeit wohl keiner.

Aber vielleicht wird Dir durch diese Worte ja auch indirekt klarer, was unsere „Ziele“ sind – wir haben nämlich keine, aber die Intelligenz, die dem Wasser innewohnt, weiß genau, was sie tun wird und wir vertrauen darauf, dass wir im Mitgefühl dieser intelligenten Strömung immer wissen, was derzeit zu tun als auch zu lassen ist. Es ist nicht so, das wir uns keine klaren Ziele setzen könnten oder das nicht auch tun, aber es verhält sich im Ganzen eher wie bei einer Geburt: Du kannst Dich nur hingeben – und die innewohnende Intelligenz wird die Hebamme, die Mutter, das Kind, den Vater, und anderen Beteiligten wie eine Art unsichtbarer Dirigent eines Orchesters bewegen.

Die Zeit der Diktatoren ist vorbei – und zwar die der militärischen genau wie die der demokratischen Diktatoren. Das, was jetzt kommt, ist wahre Selbstorganisation einer immer stärker fühlbaren & anteilnehmenden Menschheitsfamilie und der Dirigent ist unser aller Seele – unsichtbar aber spürbar. Wer fühlt und mitfühlt, versteht! Versteht Japan, versteht was zu tun ist, versteht was wir unbedingt lassen müssen, weiß es einfach, weil er ein Teil des Orchesters ist und das Leben Selbst dirigiert.

Ich kann Dich also nur bitten, unsere vielleicht scheinbare Unbestimmtheit nicht mit Untätigkeit, Unbewusstheit oder gar Einfalt zu verwechseln. Wir sind aktiv, aber im Einklang mit den großen Gesetzen, die wirklich die Macht haben! Und auf der Erde ist das das Volk und da mich niemand vom Volk gewählt oder gebeten hat, für es zu sprechen, kann ich nur das tun, was ich schon mein ganzes Leben lang tue: Einfach meinen bescheidenen Beitrag hinzufließen lassen zum großen und großartigen Werk des Lebens bzw. des Volkes und der Natur.

Selbst ein große Seele wie Mahatma Gandhi wäre nicht wirklich langfristig in der Lage, als Individuum solche große Massen von 350 Millionen Menschen & Strömungen zu steuern, geschweige denn, wenn sie erst mal eine Eigendynamik erreicht haben.
Und wo das hinführt, wenn die Massen dann auch noch in die falsche Richtung strömen, haben gerade wir Deutschen ja erleben dürfen.
Für mich ist es eine Ehre & wahres „Wieder-gut-Machen“, dass wir auch als Deutsche unseren Beitrag für eine bessere Welt leisten dürfen.

Deutschland kann diese große Energiewende mit Vorbildfunktion erfüllen und damit den globalen Standard für alle setzen! Die definitiv bessere Methode, die Welt zu „erobern“ ist unsere Liebe für erneuerbare Energien und unseren entsprechenden Technologien made in Germany, die wir mit gutem Gewissen weltweit etablieren können, dürfen und sollen!

Nicht immer sind hohe Ansprüche schlecht, wenn sie im Einklang mit den großen Werten des Lebens sind. Deswegen wollen wir einfach nur ein Teil der weltweiten Strömung sein. Unseren Teil beitragen, das warme Wasser unserer Liebe, gepaart mit dem klaren Geist, was noch vertretbar, also natürlich akzeptabel ist. So speisen wir und viele andere kleine Bewegungen den großen Weltenfluss, der dabei ist, sich in Richtung Weltmeere zu ergießen und so einen natürlichen Strom bildet, der die bevorstehende Energiewende bereits einleitet hat, und mit seiner Kraft auch umsetzen kann. Der Punkt ist, dass wir so dabei sind, Synergieeffekte zu erzeugen.

Was ich an der ganzen Energiedebatte bisher immer noch nicht verstehe, ist warum niemand sieht, wo die Energie wirklich herkommt und dass es nicht immer unbedingt um die Energie selbst, sondern oft eher um den notwendigen Respekt also den richtigen Umgang mit ihr geht, aber das auf ganzer Linie! Wenn wir uns erst mal um das kümmern, was da ist, anstatt uns zu viel mit dem abzulenken, was noch kommen mag, dann wäre die Welt ein gutes Stück besser. Warum glauben diese AKW-Befürworter, dass man Atome überhaupt spalten muss, um an die darin liegende Energie zu kommen??? Wer würde seine Partnerin spalten um an ihre Liebe zu kommen, wer würde die Kuh schlachten um von ihr dauerhaft ernährt zu werden???

Es gibt im Gesundheitswesen ein einfaches Paradox. Übergewichtige sind unterernährt! Wenn man das zum ersten Mal hört, denkt man „was für ein Blödsinn“. Wenn man tiefer darüber nachdenkt, erschließt sich einem die Wahrheit darin. Wenn wir einen Nährstoffmangel im Körper haben, fordert er durch Hungerimpulse immer mehr an, um den Mangel zu beheben. Und wenn wir dann weiter einfach nur dem Hungergefühl nachgeben und fressen, werden wir fett, ohne dass der Mangel an Inhaltstoffen behoben wurde.

Und mit den AKWs ist es genauso. Wir haben uns damit wirtschaftlich soviel Überproduktion erlaubt, dass wir immer mehr glauben, das auch noch zu brauchen und werden damit immer süchtiger – und selbstsüchtiger. Und doch – wenn man einen normalen Menschen fragt und ihm die Wahl lässt, im Supergau mit elektrischen Strom zu sitzen oder mit einer Kerze in einer Höhle, dann weiß doch jeder, was er wählt, oder? Also warum wollen alle diesen Supergau dann trotzdem unbewusst heraufbeschwören? AKWs und ihre Technik sind einfach nur unterentwickelt, wenn sie uns vor-gau-keln, dass wir so immer genügend Energie in Form von Strom zur Verfügung hätten. Und anstatt dass wir als Volk mal in Ruhe drüber nachdenken, den Strom abstellen, es uns gemütlich machen, ein wenig zusammenrücken und Grundsätzlichkeiten mal klären, versucht der Großteil immer nur, weiter „Futter ran zu schaffen“, sich im Konsum zu verlieren und jegliche Veränderung zu verhindern…
Gandhi wusste schon warum er viel gefastet hat, das schärft die Sinne!

Wenn ein normaler Mensch sich kein Fahrzeug leisten kann, geht er zu Fuß. Wenn die Energielobby kein sicheres Energiekonzept hat, kompensiert sie das mit einer überpotenten AKW-Dampfwalze, in dem Glauben, dass wir dadurch so beeindruckt sind, dass ihre zum Himmel schreiende Dummheit keinem auffällt.

Ein kleiner Freund von mir hat immer Fleisch gegessen, bis er neugierig und reif genug war, zu fragen, woher das Fleisch kommt – jetzt ist er Vegetarier! Niemand hat ihn überzeugt, ihm was verboten oder ihm gar was weg genommen, er selbst verstand, was er will und was nicht!
Wenn das ein kleiner Junge kann, können wir das denn dann nicht auch? Sollten wir als Erwachsene nicht eigentlich die Vorbilder sein? Und sollten wir dann nicht auch die folgerichtige Konsequenz aus dem tragen, was wir bereits über die AKWs wissen?

Ich selbst möchte dieses Vorbild soweit authentisch sein, wie ich nur kann. Ich bin Familienvater, arbeite in einem tollen Unternehmen und wir leisten uns ein eigene Non-Profit-Abteilung, die Projekte betreut. So war die Voraussetzung für Atomfrei.net überhaupt erst geschaffen. Und es ist natürlich nicht nur einfach ein Projekt, sondern trifft aus vielerlei Hinsicht die Notwendigkeit & den Zeitgeist der Menschen. Und ich freue mich über jeden Kommentar, über jede Bewegung unseres „kleinen Kindes“ Atomfrei, und darüber, es beim Laufen-Lernen zu begleiten.  Aber wir haben nicht den Anspruch, schneller zu wachsen, als das Kind es will oder kann!!!

Viele gute Entwicklungen, wie Gandhi sie vorangetrieben hat, oder der runde Tisch der Entwicklung vorm Mauerfall in der DDR, haben sich langsam formiert, sind manchmal nur Millimeter nach vorne gegangen, um dann Monate oder Jahre lang wie ein Wüstenkaktus auszuharren, damit dann eines Tages uns allen die reife Frucht einfach in den Schoss fällt. Wie lange träumen die AKW-Gegner nun von diesem Ausstieg und er ist nun dabei, unsere Realität zu sein! – danke an dieser Stelle von ganzem Herzen für Eure Jahrzehntelange Arbeit & Vorarbeit!
Das hier ist ein Staffellauf und wir bekommen jetzt die Stafette in die Hände, um unsere Gesellschaft in eine atomfreie Zukunft zu führen. Wir sagen nicht mehr nein, danke – wir sagen Atomfrei, ja bitte! Und das ist keine Wortspielerei, sondern markiert die Zeitwende und die Energiewende und die Notwende des EnergieIrrsinns.

Wir rufen Euch Vorläufern ein riesiges Danke zu, denn Ihr habt uns allen das, was jetzt kommt, ermöglicht, Ihr habt das Bewusstsein für eine Hoffnung auf bessere Tage in der Gesellschaft aufrechterhalten und solange ausgeharrt, bis das „gemeine Volk“ dieses Erbe antreten kann und sich selbst in eine Atomfreie Gegenwart führen kann!!! Wir schreiten einfach gemeinsam in dieser Bewegung voran, ob allein oder mit 30 oder mit 200.000 Mitgliedern ist uns erst mal relativ gleichgültig, denn wir werden nicht von Sympathie anderer oder sonstigen äußeren Energien gespeist, sondern jeder Einzelne für sich ist die Energiewende in Person. Wir sind bereits innerlich aktiv & aufgeladen und haben dafür nicht ein einziges Atom gespalten!

Es wird Zeit, dass wir die Natur, Umwelt, Sozialität und Ökonomie ganz „natürlich“ all-inclusive mitberücksichtigen! Es wird Zeit für ganzheitliche Konzepte, nicht auf dem Papier, sondern im Verhalten! Parolen alleine ändern nichts. Uns ist also bewusst, dass unsere kleine, aber wachsende Gemeinschaft derzeit nur ein Tropfen ist, aber einer aus lebendigem Wasser und durchdrungen mit einer Hartnäckigkeit, die Beton und härtere Schichten von metallenen Eierköpfen zu durchdringen vermag! Und es ist auch kein Problem für uns, eine Diamantspitze von einer scharfzüngigen Klarheit voranzustellen, um Werkstoffe & Schichten zu behandeln, die sich einer vernüftigen Logik von Herz & Verstand vollkommen entziehen wollen.

So wie Mutter Erde uns zeigt, dass nach Abtragen der obersten nährstoffreichen Erdschicht Bodenerosion eintritt, die eine für uns lebensfeindliche Wüste entstehen lässt, so entsteht durch Ignoranz & fehlendes Mitgefühl von Menschenführern, als auch den Menschen im Allgemeinen eine Sozialerosion, die ein für uns Menschen- und lebensfeindliches Land hinterlässt. Wir sind nicht gegen die Menschen, die derzeit noch ignorant an Dinge glauben, die man ihnen noch vor ein paar Jahren als sicher verkauft hat. Aber wir müssen entschlossen die Aufklärung weiter voran treiben, denn solange wir glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, solange werden wir uns entsprechend ängstlich, klein und dumm verhalten.

Jetzt wissen wir alle, dass es keine sichere Atomenergienutzung gibt und wir werden diesmal auch nicht warten, bis für die ganz Schwerfälligen von uns weitere Schicksalszeugnisse im Fernsehen oder in der Welt „ausgestrahlt“ werden müssen, nur damit diese das auch noch verstehen können. Jede weitere Diskussion darüber ist hinfällig, außer die, die sich jetzt noch mit der Entsorgung des angefallenen Materials beschäftigen muss!

Hallo, Ihr Gleichgesinnten, die ihr noch im Mitgefühl und Eurer Menschlichkeit seid, wir rufen Euch auf, jetzt miteinander die Veränderungen zu bewirken, die NOTwendig sind, damit uns dieser Heimatplanet allein weiter ein gute Mutter & Heimat ist. Für mich sind all unsere Projekte wie Atomfrei.net Pflanzen, Bäume, Sträucher in einem gigantischen Lebenswald. Die einen wachsen schneller, die anderen brauchen länger und wenn Du, lieber Uwe, also den Eindruck hast, dass Du etwas für das schnellere Wachstum von Atomfrei tun willst oder kannst, dann lass es mich wissen, dann bist Du der Trieb der im Frühling die Blätter aus den Ästen treibt.

Ich selber und meine Familie sind mehr die, die den gesamten Wasserhaushalt im Auge haben, damit der Baum, wie ein Mammutbaum, wirklich langfristig – also Jahrhunderte lang – überlebt. Die Montagsdemos hier in Freiburg schwinden immer mehr, aber wir werden nicht weichen. Für mich gibt es auf die großen Fragen unserer Gesellschaft nicht unbedingt schnelle Antworten, auch wenn die Antwort & Botschaft, wie beim Atomausstieg, sehr schlicht und einfach ist.

Und wir freuen uns, wenn Dein Wassertropfen sich mit uns und all den anderen dauerhaft zu der kritischen Masse an Wasser verbinden mag, die eine gesellschaftliche Welle ermöglicht, die selbst von der Natur gerne akzeptiert wird, weil wir uns freiwillig & gewaltfrei innerhalb ihrer weisen Grenzen bewegen!
Ich liebe die Natur so wie ich die Menschen liebe und diese ehrlich empfundene Liebe ist unser aller Hauptwerkzeug in der Energiewende. Diese Liebe ist bereits die feinste Energie und diese werden wir gemeinsam weiter ausrichten.  Und die, die dieser Strahlung nicht würdig sind, werden es dann fühlen und bei Seite treten müssen und Platz machen für feinere, ganzheitlich akzeptable Konzepte, mit Energie im Allgemeinen, innerlich sowie weltpolitisch umzugehen!

Wenn wir uns dieser Energiekrise von ganzem Herzen annehmen, wird sie sich in einer großartigen Wandlung für uns selbst als Individuum & uns als ganze kollektive Gesellschaft genauso positiv auswirken, wie für unseren wunderbaren Planeten Erde. Wenn nicht, gibt’s weitere Schicksalsschläge, bis das, was im Lehrbuch steht, angemessen verstanden wurde, anders ausgedrückt:
Wer nicht hört muss fühlen – und wer fühlt und mitfühlt, versteht! GB 04.06.11

Wir sind für eine Gesellschaft mit Herz & Verstand. Wie weit sie in dieser Entwicklung ist, zeigt sie darin, wie sie mit Energie, Kindern, Leben und dem Planten, auf dem wir leben umgeht! Die, die nicht angemessen damit umgehen, gehen nur folgerichtig unter. Wir bleiben!

Wir beide, lieber Uwe, Du und ich, lernen uns gerade kennen und vielleicht labere ich Dir hier schon viel zu viel, aber ich wollte Dich fühlen und wissen lassen, dass der äußere Anschein nicht immer den wahren Charakter vollends zeigt, das gilt für uns genauso, wie für manchen Politiker, der noch umkehren wird. Ich hoffe, wir gehen den Weg gemeinsam weiter – mal schneller, mal rückwärts mal vorangetrieben und mit einer Kraft, die uns auch ohne RedBull Flügel verleiht.

Wir werden bald in einer Aktion „Mögen Kerzen statt AKWs brennen“ 348 Kerzen für die Atomfreiheit anzünden, vielleicht sehen wir uns dann mal persönlich!

Alles Liebe, Dein Gleichgesinnter für eine atomfreie Gegenwart ohne Kompromisse!

Gernot

Ich habe diesen Brief mit Deiner Zustimmung öffentlich gemacht, weil wir hoffen, dass das eine oder andere drin steht, was alle anderen Leser & potentiell Gleichgesinnten als weiteren Wassertropfen zu uns spült, damit wir das Licht unserer Kerzen auf unseren Wellen als Schwimmteelichter in alle Menschenherzen weitertragen!

Geschrieben am: 4. Juni 2011 | 2 Kommentare

bisher 2 Kommentare

  • Hallo Gernot,
    danke für deine ausführliche Einschätzung, die ich zu 100% teilen kann. Nur kurz, es ist mittlerweile auch gerade der Diskussionsstand, den ich mit Freunden erreicht habe. 😉 Die Energiewende Hochrhein entwickelt sich im Kleinen, Tropfen für Tropfen auch stetig weiter. Es ist wichtig, das wir immer wieder nachspüren, was wir eigentlich wollen. Wenn die Aktionen auch augenscheinlich in ihrer Masse nachlassen, drückt es doch das Bedürfnis aus, in sich zu gehen, sich wieder mehr auf konkrete Schritte zu konzentrieren und umzusetzen, um vielleicht auch lebbare weitere Formen entwickeln zu können.
    Vor Ort sind wir hier, in einer Phase, die Energiewende, die Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen, um mit der Kommune zusammen, eine dezentrale & unabhängige Energieversorgung zu entwickeln.
    Weiter gilt es, das Augenmerk unter dem Druck der Schweizer Atommüll-Endlagerpläne nicht vor weiteren Gefahren zu verschliessen und diese zu unterschätzen. Die Schweizer Behörden & unser Regierungspräsidium in Freiburg stehen kurz vor der Umsetzung, im Zuge einer Restwassersanierung, die Rheinschleife so zu verändern, dass die einzigartige ökologische und Erholungs- Landschaft auf Dauer verschwinden würde. Hier bedarf es viel Anstrengung und Aufklärung, diesen Rheinabschnitt auch für nachfolgende Generationen zu erhalten – 4000 Jahre konnten die Menschen bisher gut im Einklang mit dem Fluss leben.
    Ich möchte nicht übertreiben, wenn ich unsere Situation sogar schon als kleine Wasserpfützen, die sich aus vielen Tropfen gesammelt haben, darstellen möchte und sie werden täglich grösser.
    Es tut gut deinen Beitrag zu lesen und macht Lust weitere Gleichgesinnte ins Boot zu holen.
    Dir weiterhin viel Licht, Liebe und Achtsamkeit
    Uwe Tom

    • admin sagt:

      Lieber Uwe Tom,

      danke Dir ganz herzlich für Deine schöne Antwort, die mich und uns alle hier auch weiter motiviert. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Bad im Fluss 🙂
      Sollten wir etwas zur Unterstützung vor Ort bei Euch beitragen können,lasst es uns einfach wissen.

      Alles Liebe und bis bald,
      Gernot

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