Wie wird Solarstrom gespeichert?

Fachinformation von www.solaranlage.de

Solaranlagen wandeln Sonnenenergie in Solarstrom um. Sie sind dafür von der Sonneneinstrahlung abhängig – und diese wiederum hängt stark von den Tages- und Jahreszeiten ab. Die Bestrahlungsstärke schwankt vom Nullwert (nachts) bis zu einer maximalen Stärke von etwa 1.000 W/ m². Will man Solarenergie effektiv nutzen, ist es wichtig eine konstante Versorgung mit Solarstrom herzustellen. Dies geschieht bei großen Inselanlagen, aber auch mehr und mehr in Privathaushalten, durch Solarstromspeicher. Diese Speicher funktionieren über wiederaufladbare Batterien, also Akkus, die den gewonnenen Strom speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellen können.

Das Problem ist der Preis dieser Speichergeräte. Momentan kosten sie je nach Größe zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Für große Inselanlagen ohne Zugriff auf das öffentliche Stromnetz sind sie unerlässlich – ohne sie würde dort viel kostbare Energie unverbraucht bleiben. Bei privaten Dachanlagen sieht die Sache etwas anders aus. Dort kann überschüssiger Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, wodurch der Betreiber auch eine Vergütung erhält. Gleichzeitig kann zu ertragsschwachen Zeiten Strom von regulären Anbietern gekauft werden. Die stetig steigenden Strompreise, die Umweltverschmutzung und die sinkenden staatlichen Vergütungen machen jedoch auch für private Nutzer die Anschaffung eines Solarspeichers interessant. Momentan ermöglicht ein solcher Speicher eine bis zu 80% autonome Stromherstellung – die noch dazu komplett sauber und umweltfreundlich ist!

Doch wie funktionieren diese Solarspeicher wirklich? In der Technik und Wissenschaft wird momentan viel an neuen Speichergeräten gebastelt, und auch die Wirtschaft hat die Möglichkeit eines großen Profits in der Branche gerochen. Dadurch sind die Entwicklungen schnell und die Preise schwankend. Die gängigsten Modelle, die derzeit verwendet werden, sind jedoch Blei-Akkumulatoren und Lithium-Akkumulatoren. Jene aus Blei werden am häufigsten verwendet. Sie sind fast komplett wartungsfrei und preiswerter als Lithium-Akkumulatoren. Lithium-Akkus – die man auch in Laptops oder Elektroautos finden kann – haben einen höheren Wirkungsgrad als Blei-Akkus, was sich jedoch auch in ihrem höheren Preis widerspiegelt.

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Geschrieben am: 4. Juli 2012 | Keine Kommentare

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